FAQ

Frage

Antwort

Die Übernachtung erfolgt in Zelten. Kann ich mein eigenes Zelt mitbringen?

Nein. Wir haben einen ausreichend großen Fundus an Siedlerzelten, welche imprägniert und mit einer Bodenplane versehen sind, daher ist es nicht nötig eigene Zelte mitzubringen. Wer nicht im Zelt schlafen will, kann natürlich auch am Lagerfeuer oder unter einem Planwagen nächtigen.

Wir sind nur 2 Personen, haben wir das Zelt für uns allein?

Nein. Die Zelte sind für 5-8 Personen ausgelegt. Am Anreisetag, werden nach der Anmeldung alle Siedler auf die Zelte verteilt. Entweder kennt ihr schon jemanden und schließt euch zusammen oder der/die Zeltverantwortliche findet weitere „Allein-Siedler“, mit denen ihr euch das Zelt teilen könnt.

Und was kostet das Ganze?

* 15-99 Jahre: 385 € * * 10-14 Jahre: 285€ * * 06-09 Jahre: 250€ * * 03-05 Jahre: 130€ * * 00-02 Jahre: kostenfrei *

Was mache ich, wenn ich keine Mittelalter-Klamotten habe?

Das ist nicht so schlimm! ;-) Wer nähen kann, kann hier und im restlichen Internet einfache Schnittmuster zum Nachnähen finden.

Wer das nicht kann, kann sich bei uns einfache (dünne) Oberbekleidung wie Hosen, Tunika (Oberteil), Kleider, Röcke, leichte Gugeln (kurze Umhänge mit Kapuze gegen die Sonne), Hauben oder Tücher gegen eine geringe Gebühr ausleihen. Diese Gebühr wird nach dem Besiedlungszug abzüglich eines Obolus für Reinigung und Erhalt der Kleidung zurückerstattet.

Wichtig ist, wir stellen Bauern und einfaches Volk dar, ein „Pannesamt-Kleid“ ist also ebenso unangebracht, wie die Kunstlederhose.

Auch möchten wir dringend darauf hinweisen, neuzeitliche Dinge und Gerätschaften (Radio, MP3-Player, Uhren, modische Ketten, Handy usw.) so weit es geht nicht mitzuführen bzw. nur in Notfällen oder dezent (abseits/im Zelt) zu benutzen.

Nach dreimaliger Ermahnung aufgrund des Nichteinhaltens der „Kleiderordnung“ erfolgt der Ausschluss vom Besiedlungszug ohne Kostenrückerstattung.

….und wenn es regnet?

Ein Umhang/eine Gugel aus Wollstoff/Walkloden hält den gröbsten Regen ab und trocknet dann beim Laufen sogar wieder (und sieht mittelalterlich aus!). Wer so etwas nicht hat/nicht nähen oder kaufen kann, kann sich zur Not eine Regenjacke oder einen durchsichtigen Regenponcho mitbringen.

Welche Schuhe trage ich?

Natürlich sind wir bedacht darauf, so„mittelalterlich“ wie möglich auszusehen. Am Besten sind also Schuhe und Sandalen aus Leder. Andererseits laufen wir einen großen Teil der Strecke auf Asphalt, was unsere Vorfahren sicher nicht getan haben. Demzufolge ist es uns wichtig, dass alle blasenfrei ankommen. Daher sind auch Wanderschuhe, Trekkingsandalen o.ä. aus anderen Materialien in Ordnung, solange sie in Naturfarben gehalten und nicht neonbunt sind.

Wie viel Gepäck wird empfohlen?

9 Tage sind eine ganze Weile, trotzdem sollte sich jeder Teilnehmer auf 1 Tasche/Rucksack beschränken. Zusätzlich gehören natürlich noch Schlafsack, Isomatte/Luftmatratze/Fell dazu. Bitte bringt keine dicken Schaumstoff-Matratzen mit, da diese sehr viel Platz auf den Wagen einnehmen, der für Gepäck, Kinder und ernsthaft Fußlahme eingeplant ist.

Wie steht es mit der Verpflegung?

Die Verpflegung erfolgt in 4 Mahlzeiten (Frühstück, „Hungerbemme“, Mittag, Abendessen) durch einen Caterer, der auch alkoholische und alkoholfreie Getränke, sowie je nach Angebot Kuchen, Eis, Snacks und Grillgut zum Kauf anbietet.

Täglich steht jedem Teilnehmer eine Flasche Wasser kostenfrei zur Verfügung, heißes Wasser für Tee steht ebenfalls ganztägig bereit.

Nehmt ihr Rücksicht auf spezielle Ernährungsformen (Vegetarier etc.)?

Es wird kein explizites „Vegetarier-Menü“ angeboten, aber der Caterer ist bemüht das Mittagessen so anzubieten, dass man immer die Fleischkomponente weglassen kann. Frühstück und Abendessen werden als Buffet angerichtet.

Ich kann nicht die ganze Zeit Urlaub nehmen, nehmt ihr mich trotzdem mit?

Im Allgemeinen bieten wir nur die Teilnahme der kompletten Woche an. Wenn man dann eher abreist, geschieht das auf eigene Kosten.

Im Ausnahmefall, kann man sich den Platz mit einer Person teilen, die dann die andere Wochenhälfte am Besiedlungszug teilnimmt.

Dies sollen aber wirklich Ausnahmen bleiben, da es sonst bei ständig wechselnder Siedlerschaft schwierig ist, ein Gemeinschaftsgefühl aufzubauen und dies auch einen erheblichen Organisationsaufwand darstellt.

Kann ich mein Haustier mitbringen?

Im Normalfall nehmen wir nur Hunde und Pferde mit, andere Tiere bedürfen der Absprache mit dem Veranstalter.

Beim Mitführen von Tieren ist eine Tierhalterhaftpflicht anzuraten und für die mitgeführten Tiere ist ein gültiger Impfausweis auf Verlangen vorzuzeigen!

Sollte ein Hund aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mitlaufen können, muss dieser nach Hause gebracht werden – der Transport während der gesamten Woche auf dem Planwagen ist nicht möglich.

Ist es während einer Etappe nötig, den Hund auf den Wagen zu setzen, muss er dort auch vom Besitzer betreut werden!

Bei der Mitführung von Pferden muss zusätzlich der Pferde-Vertrag postalisch, per Mail oder zur Veranstaltung vorgelegt werden.

Der Besiedlungszug stellt kostenlose Weidefläche, Grünfutter und Wasser zur Verfügung. Weidegerät inkl. Koppelmaterial, sowie Futter- und Wassergefäße sind vom Besitzer selbst mitzubringen. Für die Pferde ist ein ordnungsgemäßer Hufbeschlag vorzunehmen und eigenständig für die Betreuung des/der Pferde/s während des Besiedlungszuges und die Sicherheit während des fahrenden Zuges zu sorgen.

Sollte ein Tierarzt benötigt werden, ist dieser mit Taxi oder einer anderen Mitfahrmöglichkeit aufzusuchen. Der Transport zum Tierarzt durch den Verein ist nicht möglich. Telefonnummern/Adressen von einem tierärztlichen Bereitschaftsdienst können beim Verein erfragt werden.

Kann ich allein am Besiedlungszug teilnehmen, obwohl ich noch nicht volljährig bin?

Kinder unter 16 bedürfen einer Aufsichtsperson, da wir deren Betreuung nicht gewährleisten können. Eltern können die Aufsicht auf eine mitreisende Erwachsene Person übertragen. Jugendliche ab 16 können mit Erlaubnis der Sorgeberechtigten und einem ausgefüllten Siedlerpass, welcher zur Veranstaltung vorliegen muss, auch allein am Besiedlungszug teilnehmen.

Ich würde euch gern unterstützen. Wie kann ich mich einbringen?

Unterstützung im Vorfeld:

Teilnahme an Arbeitseinsätzen (Instandsetzung der Wagen und Zelte, Sortieren von Siedlersachen, Packen etc) diese werden entweder auf der Internetseite bekannt gegeben oder können unter info@historischer-besiedlungszug.de abgefragt werden.

Geldspende an den Verein (für die Instandsetzung der Wagen und Zelte)

Bankverbindung: Historischer Besiedlungszug
Konto: 332 000 9035 BLZ: 870 520 00 Sparkasse Mittelsachsen
IBAN /BIC-Code: DE58870520003320009035 / WELADED1FGX

Natürlich können wir auf Wunsch eine Spendenquittung ausstellen.

Mitarbeit im Verein (Vereinsmitglied, Vorstandsarbeit...)

Unterstützung während des Besiedlungszuges:

Übernahme kleinerer Aufgaben (Bastel-/Spielangebot für die Kinder, Betreuung des Spendentopfes, Zubereiten der „Hungerbemme“, Zeltwagen packen, Verantwortlicher für den Sonnensegelaufbau o.ä.)

Mitarbeit im Org-Team gegen eine finanzielle Erleichterung (Übernahme von festen Aufgaben und Verantwortung während Besiedlungszuges, Platzwart, Aufbau-Team für Wasserstrecke etc.)

Ich kann ein Handwerk darstellen, mache Musik, bin Gaukler, spiele Theater...

Wir freuen uns über jeden, der das Bild in der Wagenburg bunter macht. Ob das Spinnrad in der Ecke oder Gitarre am Lagerfeuer, im Allgemeinen kann sich jeder, der etwas darstellen kann, einbringen. Sperrige Materialen/ Instrumente oder Requisiten, die nicht auf dem Planwagen transportiert werden können, bedürfen allerdings der Absprache, damit wir prüfen können, ob wir dafür Platz im Begleittransporter schaffen können.

Wer Interesse hat, in der Theatergruppe mitzuwirken, kann unter info@historischer-besiedlungszug.de den Kontakt erfragen.

Musiker und Gaukler, die sich für Gage anbieten möchten, melden sich ebenfalls unter info@historischer-besiedlungszug.de.

Ich habe Allergien, könnt ihr darauf Rücksicht nehmen?

Nein. Wir führen eine Outdoor-Veranstaltung mit Tieren durch, wer eine Gräser- oder Tierhaarunverträglichkeit hat, sollte das bedenken. Egal wie gut man die Wagenbelegung plant, können wir doch nicht garantieren, dass nicht im Notfall ein Hund auf dem Wagen transportiert werden muss, bzw. transportieren die Kutscher ihr Pferdezubehör ja auch dort.

Für Nahrungsmittelunverträglichkeiten, muss beim Caterer direkt nach Inhaltsstoffen nachgefragt werden.

Wie schnell ist der Besiedlungszug unterwegs?

Im Durchschnitt laufen wir von 10-14/15Uhr und legen dabei 14-20 Km zurück (incl. einer Pause). Das Tempo ist eher mit einem straffen Wanderschritt als mit einem Spaziergang zu vergleichen, denn es wird maßgeblich von den Pferden bestimmt. (Diese laufen z.B. entgegen der Menschen bergauf schneller als bergab)

Wer also kürzlich eine Fuß-/Knie- oder Hüft-OP hatte, sollte mit seinem Arzt und sich selbst abklären, ob er das schafft. Denn es gibt keine garantierten Mitfahrmöglichkeiten auf einem Planwagen.

Wie läuft ein Tag beim Besiedlungszug allgemein ab?

- 7Uhr wecken, Frühstück, Zelte abbauen, Hungerbemme schmieren, Gepäck auf Wagen verladen

- 10Uhr Abmarsch

-gegen 14/15Uhr Ankunft am neuen Lagerplatz und Rede des Lokators (Infos zu Besonderheiten des Platzes, wo kommen Zelte hin etc.)

Mittagessen

- gegen 16UhrBeginn des Programms (Gaukler, Musik, Theater, etc.)

- gegen 19/20UhrAbendessen

- Lagerfeuer

Bis auf 7 und 10 Uhr sind die Zeitangaben Schätzwerte, da sie davon abhängig sind, wie der Tross voran kommt, ob es durch Pannen o.ä. Verzögerungen der Ankunft gibt etc.

   
   
   

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